Ein Silikondildo gilt immer noch als Klassiker

Ein Dildo ist eines der beliebtesten Sexspielzeuge in deutschen Haushalten. Ob Spiele zu zweit oder alleine – mit dem richtigen Objekt können beide Partner sich dem lustvollen Vergnügen hingeben. Dildos gibt es in den unterschiedlichsten Materialien und Formen. Besonders beliebt ist die Form eines Penis aus Silikon. Aber auch Modelle mit Noppen, Rillen aus Glas oder Metall sind auf dem Markt erhältlich.

Welches Material ist am besten geeignet?

Sie sind auf der Suche nach einem geeigneten Dildo? Der Klassiker ist auch heute noch der Dildo aus Silikon, der eine lebensechte Penisnachbildung darstellt und sich natürlich anfühlt. Hierbei sollten Sie daran denken, nur wasserbasierendes Gleitgel zu verwenden, damit das Material nicht beschädigt wird. Je nach Vorstellung und Lust sind auch Analdildos, Doppeldildos oder Strap on Dildos sehr zu empfehlen. Sie können alle entweder alleine oder während des Liebesspiels mit dem Partner verwendet werden. Während die Silikonoberfläche sehr weich und anschmiegsam ist, ist Glas und Metall nicht so flexibel. Dafür sind sie leichter zu reinigen und dementsprechend hygienischer. Vor der Nutzung können diese Materialien entsprechend vorgewärmt oder auch gekühlt werden. Glasdildos gelten als Kunstobjekt, da es sie in den unterschiedlichsten Farben zu kaufen gibt und diese handgefertigt werden.

Die unterschiedlichen Formen

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Viele Dildos haben eine interessante und außergewöhnliche Form. Es gibt sie gerade, gebogen, gerippt, glatt oder zum Umschnallen. Einige haben einen besonderen G-Punkt-Stimulator für sinnliche Stunden. Je nach Vorlieben sind die Dildos einfach, oder vibrierend. Bei diesen Modellen gibt es viele Spielvarianten. Ob im äußeren Schambereich oder innen steigert er Ihr Lustgefühl. Inzwischen gibt es auch einige Varianten, die bequem über eine Fernsteuerung bedient werden können. Diese Modelle haben eine Leistung von bis zu zwei Stunden, bis sie wieder aufgeladen werden müssen. Die einzelnen Vibrationsstufen können je nach Lust variiert werden.

Dildos seriös kaufen

Die Zeiten dass man sich schämen muss, einen Dildo zu kaufen oder zu benutzen, sind zwar schon lange vorbei, trotzdem gibt es immer noch Frauen, die den Kauf scheuen. Ein Vorteil ist hier ein Online-Shop. Hier steht eine Vielzahl an Modellen zur Verfügung, die seriös verschickt werden. Wenn Sie noch nie solches Lustspielzeug gekauft haben, können Sie sich im Onlineshop in Ruhe die unterschiedlichen Vorzüge der Modelle durchlesen und ganz ungestört das richtige Modell auswählen. Ein weiterer Vorteil eines Online-Shops ist, dass Sie wahre Schnäppchen machen können.

Sex-Toys sind heutzutage nicht mehr wegzudenken und daher boomt der Markt von Erotikartikeln auch seit einigen Jahren kräftig. Jedes Jahr gibt es neue Toys, zum Teil skurrile Dinge, wie Vibro-Ei, Bendybeads, Analplugs und Co.
Aber was ist aus dem guten alten Dildo geworden? Eines der ältestens Sexspielzeuge der Welt. Und übrigens ist der Dildo nach Umfragen das beliebteste Spielzeug in deutschen Betten.

Begriffserklärung Dildo

Anders als beim Vibrator, ist der Dildo meist einem erigiertem Penis nachempfunden und ist in der Regel nicht batteriebetrieben. In den letzten Jahren ging der Trendbei Dildos immer häufiger zu Naturmaterialien wie Holz oder Granit die gesundheitlich völlig unbedenklich sind. Ebenso werden Dildos häufig aus Glas, Acrylglas, Edelstahl oder Aluminium hergestellt. Da Dildos aus Kunststoff in letzter Zeit nach Warentests immer öfter als gesundheitsbedenklich aufgrund von enthaltenen Weichmachern eingestuft wurden, wird hier in der Industrie immer mehr auf natürliche Materialien zurückgegriffen.
Natürlich gibt es mittlerweile Dildos in unendlich verschiedenen Ausführungen, so werden bunte und moderne Designs heutzutage öfter von Frauen gekauft, während Männer für gewöhnlich naturgetreue Dildos in Penisform bevorzugen.
Ein Dildo ist eins Sexspielzeug, dass zur Befriedigung vaginal oder auch anal eingeführt wird.
Dildos finden Verwendung bei der Selbstbefriedigung oder auch im gemeinsamen Liebesspiel mit dem Partner.
Dildos können als sehr lustvolle Helfer beim Vorspiel zum Verkehr dienen, eine Stimulation der Klitoris gilt als großer Lustgewinn der die Luft auf mehr weckt.
Beim Mann wird der Dildo anal zur Stimulation der Prostata eingeführt.
Kleiner Tipp:
Benutzen Sie unbedingt ein herrlich duftendes Gleitöl, das erleichtert das eindringen des Dildos und kann ebenso auf beide Partner erregend wirken.

Kleine Geschichte des Dildos

Die alten Griechen wollten es sich bereits vor mehr als 3000 Jahren nicht nehmen lassen sich mit Dildos sexuell zu befriedigen.
Aus Leder oder Ton wurden hier zum teil Ellenbogenlange Dildos, sogenannte Olisboi (Plural von Olisbos = Prothese/Dildo) hergestellt, die damals mit warmen Flüssigkeiten gefüllt wurden und zur sexuellen Stimulation eingesetzt wurden. Vielmehr wurde aber der Dildo nicht zur Selbstbefriedigung, sondern viel mehr als Objekt zur rituellen Stimulierung benutzt. Häufig wurden Frauen zur voyeuristischen Stimulation der Herren mit Hilfe eines Dildo befriedigt während ausgewählte Männer sich an diesem Anblick gütlich tun konnten.
Offenbar wurde ein Dildo nicht nur zur sexuellen Befriedigung, sondern auch zur kulthaften Verehrung des Gottes der Ekstase Dyonisus eingesetzt.

Schon vor mehr als 2000 Jahren haben die schönen Ägypterinnen Dildos aus Papyrus gebastelt. Diese Rollen wurden dann mit Ameisen, Bienen oder anderem Getier befüllt, die dann durch ihre Bewegungen Schwingungen innerhalb der Rolle erzeugten und somit quasi den Vorläufer der heute bekannten Dildo erfunden. Gut betuchte Ägypterinnen verschafften sich Lust indem sie edle Dildos aus Marmor benutzten.

Im Mittelalter wurde aus dem Sexspielzeug Olisboi ein Mittel zum medizinischen Zwecke. So wurden die damaligen Dildos zur Weitung der Vagina bei einer schwierigen Geburt eingesetzt. Auch die Heilung von Unterleibsschmerzen wurde mit Hilfe von Dildos ersucht, ob das immer mit Erfolg gekrönt war bleibt bis heute sicherlich zweifelhaft.
Auch als Mittel gegen Hysterie wurde der Dildo eingesetzt. Hysterischen Frauen diagnostizierte man damals eine Erkrankung der Gebärmutter (die seinerzeit als Sitz der Krankheit Hysterie galt), die mit einem Dildo geheilt werden sollte.
Auch psychische Krankheiten wie Melancholie, Atemnot oder Nymphomanie sollten durch das phallusartige Hilfsmittel geheilt werden können.
Als Lustmittel wurden der Dildo dann kurzerhand im christlichen Mittelalter von der Kirche verbannt. Sexuelle Lustgewinnung galt im Mittelalter wie vieles andere auch als Werk des Teufels.

1869 erfand der Amerikaner George Taylor dann ein Gerät, dass viele psychische Erkrankungen von Frauen heilen sollte. Erkrankte Frauen sollten sich bäuchlings auf einen Tisch legen und wurden dann durch einen dampfbetriebenen Dildo penetriert. Durch diese Methode sollte sich schon nach wenigen Minuten der sexuelle Höhepunkt einstellen, der die Frauen dann von ihrem Leiden befreien sollten.
Einen Nachteil hatte das wundersame Gerät dennoch: Durch das massive Gewicht und die Größe konnte der sogenannte Manipulator nur in ärtzlichen Praxen angewendet werden.

Nur wenige Jahre nach der Erfindung des Manipulators kam 1883 ein weiteres unhandliches Dildo- Modell auf den Markt. Der Percuteur wurde als Apparatur gegen Kopfschmerzen angepriesen. Neben dem unhandlichen Kasten, der eine Batterie benötigte wie sie heute in Autos eingebaut werden, wurde mit diversen austauschbaren Aufsätzen geliefert.

Die Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 zeigten Austeller ihren zahlreichen Besuchern dann die unterschiedlichsten Dildos, die bis dato als medizinisches Hilfsmittel zur Körperhygiene angepriesen wurden. Hier konnten interessierte Damen und Herren Dildos bestaunen, die per Wasserkraft, mittels Batterie, durch Gas oder gar durch Wasserkraft betrieben werden konnten.
Da der Betrieb der Dildos zu jener Zeit noch sehr schwierig war, wurde oft im geheimen Kämmerlein an Dildos gearbeitet, deren Inbetriebnahme buchstäblich leichter von der Hand ging.

Die Nachfrage nach Dildos war enorm. Die neuen Dildos , die als Massagestab in diversen Frauenzeitschriften beworben wurden, fanden reißenden Absatz. So sollten Dildos für Entspannung sorgen, zur Schönheit verhelfen und der allgemeinen Gesundheitsförderung dienen.
Selbst die Regulierung von Menstruationsbeschwerden sollten dank des Dildos möglich sein.
Es sind sogar noch heute Aufzeichnungen von Werbeplakaten zu finden, auf denen Abbildungen dargestellt sind, wo der Dildo als eine Art Lockenstab eingesetzt wird.

Nach Ende der 20er Jahre, als die ersten Pornofilme in die Kinos kamen, wurden Dildos aus dem medizinischen Bereich quasi verbannt. Das Bewusstsein für den eigentlichen Sinn und Zweck der Benutzung eines Dildos kam den Damen und Herren nun langsam.

Mitte der 50er Jahre kamen dann Dildos auf den amerikanischen Markt, die als Allzweckgerät dienen sollten. So konnte der Dildo als Sexspielzeug, Mixer oder Fön genutzt werden. Somit sollte aus dem Sexspielzeug doch wieder ein Produkt zur vermeintlichen Körperhygiene verkauft werden.
Als Hilfsmittel des Allround Dildos dienten hier wieder verschiedene Aufsätze für die diversen Verwendungszwecke.

Zur Zeit der sexuellen Revolution, Mitte der 60er Jahren, musste der Gebrauch von Dildos nicht mehr verheimlicht werden.
Es gab zur damaligen Zeit schon Dildos aus verschiedensten Materialien und Formen in den aufkommenden Sexshops verkauft.

Der Weg des Dildos war in der langen Zeit kein einfacher. Aber bis heute gilt der Dildo als beliebtestes Sexspielzeug. Laut einer Umfrage ist in jedem dritten deutschen Haushalt ein Dildo zu finden.
Der Markt an Dildos ist heute hart umkämpft. Es gibt Dildos in den verschiedensten Farben aus unzähligen Materialien.
Der Dildo ist einfach ein Glücklich-Macher

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