Gaming PC’s das macht 2017 den Unterschied

Die Anforderungen für PCs haben sich enorm geändert. Seit den ersten, für den privaten Gebrauch entwickelten Computern, bis heute gab es eine starke Veränderung. Doch das bedeutet nicht, dass Computer gleich Computer ist. Je nach Anforderungsbereichen werden verschiedene Modelle entwickelt. So gibt es Basismodelle, für die Anforderungen in einem Büro, spezielle Rechner für besondere Aufgaben, so zum Beispiel in einem Tonstudio, mit teurem Soundequipment oder in der Industrie zum Monitoring von Anlagen.

Auch die Anforderungen an Gaming PCs sind immer vielseitiger geworden. Einen Vorteil gibt es: aufgrund der vielen Gamer weltweit, lohnt sich die Produktion von Hochleistungskomponenten, diese werden durch den großen Absatz günstiger. Worauf kommt es bei einem PC zum spielen an? Was sind die Unterschiede zu anderen Computern und worauf sollte man beim Kauf achten?

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Was Unterscheidet Gaming PC und Bürocomputer

Ein Computer wird nach seinen Anforderungen ausgelegt. Ein Multimedia Rechner hat die größten Anforderungen. Die Festplatten müssen schnell reagieren und Daten eines Spieles oder einer Grafikanwendung in Millisekunden parat haben. Auch die Grafikkarte ist sehr bedeutend für einen flüssigen Ablauf von Games und Grafikanwendungen. Ein Office Computer für Standarttätigkeiten hat heute 1-2 Prozessoren, bis zu 3 GB RAM und einen On-Board Grafikprozessor. Auch der Sound kann in der Minimalausstattung über einen Chip auf dem Motherboard abgewickelt werden.
Ein PC für Videospiele benötigt schnellere Komponenten. Nur die Grafikkarte eines Spiele PCs der Oberklasse hat so viel RAM, wie ein kompletter Office PC. Auch werden die schnelleren SSD-Festplatten (solid-state-drive) verbaut. Der Zocker kann so auf ein schnelles Zusammenspiel der Komponenten setzen. Dies ist für einen flüssigen Ablauf des Spiels wichtig: Ein gutes Motherboard mit 6 Prozessoren, eine schnelle Grafikkarte, SSD-Festplatten, eine geeignete Kühlung, Sound und ein passendes Gehäuse sind die Hauptkomponenten.
Nur wenn alle Teile aufeinander abgestimmt sind, macht es Sinn. Hochleistungsteile können zum Beispiel durch eine langsame Festplatte ausgebremst werden. Eine schlechte Grafikkarte macht den schnellsten Prozessor überflüssig. Bei Unklarheiten zu der Funktion der einzelnen Teile, werden Sie im Einzelhandel beraten.

Auch der Preis im Spiel

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Verschiedene Preisklassen garantieren einen unterschiedlichen Spielspaß. In 3 Abstufungen sollen Minimal, Mittel und Maximale Voraussetzungen vorgestellt werden:
– Für den Sparer:
Der PC für Gamer muss nicht zu viel kosten. Für Neulinge genügt ein Rechner mit 4-6 Kernen, welche je über eine Taktfrequenz von ca. 3 – 3,5 GHz verfügen. Beim Mainboard sollte ein aktuelles Modell mit SATA3 und USB 3.0 Schnittstellen verwendet werden. 4,0 GB RAM genügen für ein gutes Gaminggefühl. Achtung: Spieler sollten 64 Bit-Betriebssysteme verwenden, da dies die Nutzung von mehr als 3 GB RAM überhaupt erst möglich macht. Eine Grafikkarte von 150-200 EUR sollte FULL-HD geeignet sein. Der Sound kann einfach über den On-Board Chip geregelt werden. Eine schnelle SSD-Festplatte ist empfohlen, kann aber bei sehr schmalem Geldbeutel nachgerüstet werden. Ein Gehäuse und Netzteil für je ca. 50,- EUR und ein günstiger Prozessorkühler runden den Rechner ab.

– Der Weg der Mitte
Der Weg der Mitte – für einen aktuellen Gamer liegt er bei etwa 750 bis 1.000 EUR. Ein PC in dieser Preisklasse verfügt bereits über Intel Core i5 oder i7 CPUs. Die CPU dürfen hier schon 1/5 des Preises ausmachen: bei ca. 200,- EUR liegt der Videospieler richtig. Der PC Kühler sollte hier in einer Preisklasse um 40,- EUR liegen. Das Mainboard kostet ca. 100,- EUR, verfügt über Overclockingfunktionen, SATA3 und USB-3.0 Schnittstellen. Außerdem bietet ein modernes Motherboard Platz für 2 Grafikkarten, um ohne Leistungseinbuße mehr als einen Monitor zu betreiben. Mit 8 GB RAM im Bereich der 1.600 MHz Taktung, sind die Ressourcen auch für zukünftige Spiele erfüllt. Eine Grafikkarte mit ca. 4 GByte Speicher und FULL-HD Unterstützung, deckt auch zukünftige Spieltitel ab. Eine SSD Festplatte, ein Gehäuse ab 80 EUR und ein Netzteil mit mindestens 530 Watt sorgen für einen sehr guten High-End PC der mittleren Preisklasse.

– Der Endgegner
Für die obere Preisklasse, ist hier ein Limit von ca. 1500 EUR gesetzt. Für diesen Preis ist der PC High-End und deckt alle Gaming und Grafikanwendungen ab. Die Prozessoren in dieser Klasse sind die Intel Core i7 in der besten Ausführung. Das Mainboard ab 100,- EUR bietet nicht nur SATA3 und USB-3.0 Schnittstellen, auch SATA-Express und M.2 sind vertreten. 8 GByte RAM genügen auch im Hochleistungsrechner. Die Grafikkarte kostet 500-700 EUR und bietet noch schnellere Taktfrequenzen und einen höheren FPS (FrontSideBus) für eine höhere Verarbeitungsrate der Daten. Der High-End PC verfügt über eine Soundkarte (ca. 75,- EUR) und einen besseren Kühler im Bereich von ca. 100,- EUR. Die üblichen Komponenten entsprechen dem PC der Mitte. Alles was über den Endgegner hinaus geht, sind individuelle Wünsche, welche die aktuellen und zukünftigen Spiele zunächst nicht benötigen.

Exklusiv- Tuning für Gaming Systeme

Ein wahrer Gamer steckt gern noch mehr in den PC. Um den Computer individuell aufleuchten zu lassen, gibt es beliebte und recht einfache Maßnahmen. Besonders beliebt ist das Übertakten der Prozessoren. Einige Prozessoren sind dafür vorgesehen, bei anderen erlischt die Garantie auf das Teil. Sich vorher beim Hersteller zu informieren ist sinnvoll. Ein weiteres Tuning, welches die Leistung optimiert, ist das ersetzen der Kühlelemente. Ein Wasserkühler ist sehr leise und garantiert eine effektivere Kühlung, als die Lüfterversionen. Eine Rundumkühlung aller Teile, von RAM bis Grafikkarte, ist auch über den Wasserkühler umsetzbar. Auch die Beleuchtung der Gehäuse ist unter Tunern sehr beliebt, dient allerdings einzig und allein der Anschaulichkeit des Rechners, nicht seiner Kapazitäten.

Der Himmel für Gamer? Was die Zukunft bringt

Was die Zukunft im Bereich der Spiele noch bringt, ist schwer zu sagen., Die Grafik ist bereits auf einem Stand, der besser ist, als die Realität. Auch die Rechner erfüllen alle Voraussetzungen, um dies darzustellen. Ansätze wie eine Stickstoffkühlung werden kaum erfolgreich sein, da die zu kompliziert und nicht tauglich für den Markt sind.

Die Lösung der Zukunft wird in einen andern Spielgenuss gehen: Computer werden bald ein noch realeres Bild vermitteln, indem auf Faktoren der virtuellen Realität gesetzt wird. Mit Brillen oder Helmen wird ein noch echteres Spielgefühl vermittelt. Motioncontrol wird Tastatur und Maus bald komplett ablösen. Das Spielerlebnis der Zukunft ist somit näher an der gefühlten Realität. Die Sinne des Körpers und auch die Funktionen des Bewegungsapparates werden immer weiter eingebunden. Der PC der Zukunft wird immer kleiner, ohne auf Leistung zu verzichten. Gamer können sich freuen, denn der Markt wächst mehr und mehr, was noch niedrigere Preise garantiert.

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