PC Zusammenstellen: Die Besten 4 Anbieter im Vergleich

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PC zusammenstellen – die clevere Alternative zu Fertigsystemen
Kennt man sich einigermaßen mit PCs aus, ist es keine große Sache, sich seinen Computer selber zusammen zu basteln. Ihr seid freier in der Wahl der speziell für Euch wichtigen Hardware-Komponenten, und billiger wird`s meist auch noch im Gegensatz zu Fertig-PCs. Ihr entscheidet zuerst, wo Eure Prioritäten liegen: Wollt ihr ein lediglich einen Standardcomputer für die tägliche Büroarbeit, Grafikpower zur Bildbearbeitung oder ein Multimedia Kraftwerk für Games & Co.

Die Komponenten

Egal wofür ihr den PC einsetzen wollt, folgende Hardware werdet ihr brauchen:
Gehäuse, Mainboard, CPU, Kühler, Grafikkarte, Arbeitsspeicher und eine Festplatte.

Es macht Sinn beim Auswählen der Einzelteile den Watt-Verbrauch der Komponenten zusammenzurechnen, und danach dann noch das entsprechende Netzteil auszuwählen. Die einzelnen Teile Eures Computers sollen ja mit genügend Strom versorgt werden, und möglichst geräuscharm sollte das gute Stück dann auch noch laufen. Sinnvoll ist hierbei, möglichst leistungsgleiche Einzelkomponenten zu verbauen, denn auch die beste Grafikkarte kann nur so viel an Power herausholen, wie der entsprechende CPU auch hergibt. Teurer ist hierbei also nicht immer besser. Als Prozessor bietet es sich heutzutage generell an, zumindest einen Intel Core i3 zu verbauen. Für`s Zocken ohne Einbußen bei der Performance sollte es dagegen schon ein i5, i7 oder AMD Bulldozer FX sein. Auch der Arbeitsspeicher ist abhängig davon, wie ihr den PC nutzen wollt. Mit 8 GB RAM wird das Gamen erst zum ruckelfreien Spaß. Und auch die aktuelle Version des Betriebssystems ist zu empfehlen, damit es keine unliebsamen Geschwindigkeitseinbußen gibt.

Arbeitsstation oder Gaming-Maschine

Zur reinen Dokumentenbearbeitung am PC reicht in der Regel eine OnBoard-Grafikkarte völlig aus. Das bedeutet, die Grafikkarte ist auf dem Mainboard fest eingearbeitet, und die Grafik wird in Kooperation mit dem CPU dargestellt. Für den gehobenen Spielspaß kommt ihr um eine bessere Grafikkarte nicht herum. Geräte aus der Radeon HD-Serie von AMD, oder die NVIDIA-GTX-Modelle von GeForce leisten euch da gute Dienste. Praktisch, wenn ihr schon einen Rechner zuhause habt, denn darin verwendete Einzelteile könnt ihr auch im neuen PC verwenden. Wichtig hierbei ist, dass das neue Mainboard mit den Anschlüssen der alten Bauteile kompatibel ist. Heuzutage ist nämlich S-ATA, (Serial Advanced Technology Attachment) der Standard, während ältere Modelle oft noch ATA-Steckplätze (Advanced Technology Attachment) aufweisen. Eine recht günstige Investition, die aber im Vergleich zum Preis lohnende Powerschübe leistet, ist eine SSD-Festplatte. Wichtige Programme und das Betriebssystem sollten auf der SSD-Festplatte installiert werden, Mediadaten etc. auf einer zusätzlichen HDD. Beim Gehäuse könnt ihr relativ frei entscheiden, da reicht oft ein bereits vorhandenes altes Mäntelchen aus, ihr könnt aber natürlich auch kreativ werden, oder mehr für einen Neukauf ausgeben.

Konfigurator oder selber zusammenbauen?

Das ist abhängig von den eigenen handwerklichen Fähigkeiten und technischen Kenntnissen. An sich ist es nciht schwer das Gerät zusamme zu setzen damit es funktioniert und arbeitet. Allerdings trauen es sich viele nicht da sie Zweifel haben. Wer noch nie mit Hardware gearbeitet hat sollte also wohl für einen geringen Aufpreis den Konfigurator nutzen und sich das Gerät zusammengebaut liefern lassen. Wer in sein Können vertraut kann sich die einzelnen Komponenten liefern lassen und alles selber zusammenschrauben. Das Konfigurieren lassen kostet am Ende aber einige Euros mehr welche man sich hätte sparen können.

Welche Vorteile hat der PC gegenüber einem Notebook?

Der große Vorteil gegenüber Notebooks / Laptops liegt bei Computern darin, dass die Hardware mit der gleichen Leistung wesentlich billiger ist, leicht auswechselbar und die Auswahl der Tastatur und des Monitors einem absolut frei zur Wahl steht. Wenn man bereits im Besitz eines Notebooks ist sollte man sich genau überlegen wie oft man ihn außerhalb des Zimmers verwendet, denn ein Computer ist im Preis/Leistungs Verhälltnis immer sehr viel besser und man kann für 500€ bereits alle Spiele auf hoher/höchster Grafik laufen lassen, wobei ein Laptop dies nur auf mittlerer schaffen würde. Das selbe gilt selbstverständlich auch für Grafikbearbeitung oder was man sonst mit seinem PC macht.

Was muss ein Gaming oder Allrounder PC können?

Die Mischung der Hardware macht es aus! Man kann eigentlich seinen PC Hardware zusammenstellen wie man will, jedoch sollten Prioritäten gesetzt werden. Man kann seinen PC voll auf Grafikleistung für Spiele ausrichten. Aber man kann ihn auch voll auf Prozessorleistung trimmen um Rechenlastige Programme zu betreiben. Oder man stellt sich einen günstigen Office PC zusammenstellen, wobei es sich hier nicht mehr lohnt einen zu konfigurieren da die bereits fertigen kaum teurer sind. Die wichtigsten Teile sind aber immer die Grafikkarte und der Prozessor. Das Netzteil muss immer der gesamten Computer Hardware angepasst werden und der Arbeitsspeicher sollte im Normalfall auch 8GB betragen um für die Zukunft vorzusorgen. Dies ist jedoch eine grobe Zahl die nach den Anforderungen variiert.

PC selber zusammenstellen oder Konfigurator wählen?

Dies macht keinen großen Unterschied da manche Hardware-Händler das zusammenbauen für eine geringe Summe anbieten und man den fertigen nach Hause geliefert bekommen kann. Und selbst wenn das nicht möglich ist kann man den PC innerhalb einer viertel Stunde selber zusammenschrauben da es auch so eine Menge Videos und Tutorials dafür gibt und man kann so locker 30% des Preises sparen als sich einen im Mediamarkt zu kaufen. Es sind sogar bis zu 50% möglich doch dies ist eher seltener der Fall.

Extra Soundkarte für den PC?

Eine Soundkarte kann die Qualität von Ton-Aufnahmen steigern und ist für den Normalnutzer nicht notwendig. Wer jedoch Wert auf bessere Ton-Qualität legt kann sich selbst eine zulegen, jedoch auch nur in Kombination mit hochwertigen Boxen. Aber im Grunde braucht man sie nur, wenn man mit Musik Geld verdienen will und deshalb sehr gute Qualität für Aufnahmen und Ausgaben braucht. Ebenso wenn man große Anlagen bedient oder Sonderanforderungen hat. Für den normalen PC Nutzer braucht man eine Soundkarte beim aussuchen der Komponenten nicht zu beachten und deshalb werden sie bei vielen Konfiguratoren auch nicht aufgelistet.

4 Comments

  1. Alex Bond 25. Dezember 2013
  2. High End PC Kenner 28. Dezember 2013
  3. PC Konfigurator Experte 5. März 2014
  4. Sascha 16. Juli 2014

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